Vom 7. bis 9. August war es wieder soweit: Das alljährliche Sektionstreffen der DAV Sektion Karlsbad führte rund 60 Mitglieder auf die Karlsbader Hütte in den Lienzer Dolomiten – und wie in den Jahren zuvor wurde daraus ein Wochenende voller Touren, guter Stimmung und dem einen oder anderen unvergesslichen Moment.
Anreise mit Ansage
Für die meisten begann das Abenteuer bereits sehr früh: Um Punkt fünf Uhr morgens startete der Bus von Eska aus Tirschenreuth Richtung Süden. Nach einer langen Fahrt erreichte die Gruppe gegen 13.30 Uhr den Parkplatz an der Dolomitenhütte – von dort ging es dann zu Fuß weiter. Wer es etwas gemütlicher mochte, nahm den rund zweistündigen Normalweg, während die sportlicheren Gemüter sich für den anspruchsvolleren Rudl-Eller-Weg entschieden, für den man mit etwa dreieinhalb Stunden rechnen sollte. Ein Teil der Truppe reiste außerdem individuell mit dem eigenen Auto an.
Der Nachmittag hielt dann allerdings eine kleine Planänderung bereit: Ab 16.30 Uhr waren schwere Gewitter angesagt, weshalb an diesem ersten Tag niemand mehr eine Tour in Angriff nahm. Stattdessen ließ man es sich nach einem reichhaltigen Abendessen gut gehen – und da am nächsten Tag die eigentlichen Touren anstanden, ging es für die meisten schon recht früh ins Bett.
Klettersteige, Seilschaften und alte wie neue Gesichter
Der Samstag hatte es dann in sich: Eine große Gruppe von 13 Personen machte sich an den Madonnen-Klettersteig, eine weitere Gruppe wählte den Panorama-Klettersteig. Parallel dazu waren zwei Seilschaften klettern, während sich noch diverse weitere Grüppchen zu Wanderungen aufmachten – für jeden Geschmack und jedes Ambitionsniveau war also etwas dabei. Besonders schön: Unter den Teilnehmenden waren sowohl absolute Neulinge, die weder die Karlsbader Hütte noch überhaupt einen Klettersteig zuvor erlebt hatten, als auch waschechte alte Hasen, die das Treffen schon seit Jahren begleiten.
Der Hüttenabend – und eine Trompete, die niemand erwartet hatte
Nach einem weiteren üppigen Abendessen stand dann der Programmpunkt an, auf den viele das ganze Jahr über hinfiebern: der Hüttenabend. Eine Live-Band sorgte für beste Stimmung, und wie es sich für einen richtigen Hüttenabend gehört, wurde ausgiebig getanzt und gefeiert. Für einen echten Höhepunkt sorgte Sektionsmitglied Christoph Precht, der spontan seine Trompete zückte und die Band bei mehreren Liedern begleitete – zur großen Begeisterung aller Anwesenden. Es wurde, wie es sich gehört, ein langer und ausgelassener Abend.
Ebenfalls im Rahmen des Hüttenabends wurde eine besondere Ehrung vorgenommen: Busfahrer Wolfgang von Eska wurde für seine Treue zur Sektion gewürdigt. Seit sage und schreibe 25 Jahren steuert er jedes Jahr zuverlässig den Bus zum Sektionstreffen und war damit bislang bei jeder einzelnen Auflage mit dabei – eine Leistung, die verdientermaßen mit Applaus bedacht wurde.
Ausklang am Sonntag
Am letzten Morgen ließen es die einen nochmal beim Sportklettern krachen, andere zog es zu einer letzten Wanderung hinaus, bevor sich der Großteil der Gruppe auf den Abstieg zur Dolomitenhütte machte. Von dort aus ging es dann für alle auf den Heimweg – müde, aber mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck.
Ein herzliches Dankeschön
Ein besonderer Dank gilt dem Hüttenteam rund um René, das uns während des gesamten Wochenendes hervorragend versorgt und bewirtet hat. Ebenso herzlich bedanken möchten wir uns bei unserem 2. Vorsitzenden Conny Zant, der das Sektionstreffen wieder einmal exzellent organisiert hat und damit maßgeblich zum Gelingen dieses tollen Wochenendes beigetragen hat.
Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Sektionstreffen!




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